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Uwe hatte sich schon seit längerem in den Kopf gesetzt, alles Mögliche an seiner Dicken verchromen zu lassen. Der Anblick von Dietrichs Wilden beim Loreley Treffen hat den Wunsch noch verstärkt und so haben wir auf dem Treffen noch, die Sache in trockene Tücher gebracht und für diesen Winter einen Termin gemacht. Nun steht sie schon einige Tage in unserer Werkstatt und heute habe ich endlich mal die Zeit gefunden, das Prachstück zu zerlegen. Optisch war sie in einem sehr guten, gepflegen Zustand, aber wie sieht es unter der Oberfläche aus? Haben die Jahre und das Wetter Spuren hinterlassen? Wir werden sehen!

Das ist das Schmuckstück von Uwe! Optisch 1 A!
Fangen wir an, sie zu zerlegen! Heckfender und Sitz runter.
Abdeckung für Dekompressionsschalter und Leerlaufkontrolle ab.
Wenn man so´n Moped zerlegt, hat man auch immer Gelegenheit, sich die versteckte Technik genauer anzuschauen.  Uwe hat die Benzinpumpe unter den Tank verlegt. Hier ist die Pumpe in die Zündschlosshalterung integriert.
Dazu mußte der Tank runter!
So, nun ist der Lacksatz weg und man sieht schon wesentlich mehr. Schmutz, Staub und Sand haben in Verbindung mit Wasser, ihre Spuren hinterlassen. Schrauben und Bolzen fangen an zu korridieren und überall, wo sich Wasser längere Zeit sammeln konnte, fängt sie an zu rosten. Kein Grund zur Panik! Jetzt wird sie ja zerlegt und alle Mängel werden beseitigt, so daß sie noch Jahre schick aussehen wird und Uwe noch viel Freude mit ihr hat.
Riemenschutz, Fußrasten hinten, Pulleyabdeckung, hinterer Motorhalter, Lampe, Geweih sind ab und das Öl ist raus.
Auspuff, vorderer Krümmer, Trittbretter mit Schaltwippe und Bremshalter sind ab.
Rad ist raus, Bemssättel sind ab.
Nach und nach, sammeln sich immer mehr Teile zum Verchromen an.
Noch ein Tipp! Beschriftet jedes Teil, damit der Verchromer weiß, was damit passieren soll und wem die Teile gehören.
Bleibt nicht viel nach, wenn so viele Teile zum Chromer ghen.
Auch der Deckel, der Sicherungsschraube, der Lichtmaschinenwelle geht zum Verchromen.
Schauen wir uns, die Dicke mal genauer an!
Das ist eines der Röllchen, die dafür sorgen, daß der Riemen auf dem vorderen Pulley bleibt. Wie Ihr seht, drehte das Röllchen nicht mehr mit und ist an einigen Seiten flach abgeschliffen. Sie konnte sich nicht mehr drehen, weil sich Dreck und Abrieb festgesetzt hatte.
Das ist eine Schraube, des Pulley Covers. Da bei Regen durch das Hinterrad viel Wasser aufgewirbelt wird, dringt es in die kleinsten Ritzen ein. Da die Bolzen von Yamaha nicht gefettet wurden, fangen sie an zu gammeln.
Das sind die Klemmbuchsen der unteren Gabelbrücke. Auch hier ist starker Rostbefall! Ich habe das Gefühl, daß bei Scheibenfahrern mehr Rost an der Gabel zu finden ist. Ob es daran liegt, daß das Wasser an der Scheibe herunter läuft, oder das Wasser mehr verwirbelt wird, weiß ich nicht.
Die Verschraubung der Riser mit Kabelinnenführung. Rost und oxidiertes Aluminium.
Der vordere Krümmer von der Rückseite! Die Schweißnähte, Schrauben und Schellen sind vom Rost befallen. Das gleiche gilt für den Hauptscheinwerfer, von innen. Starker Rostbefall!
Wenn die Gabelbrücke angegriffen ist, sind logischerweise auch die Gabelrohre vom Rost gefallen.
Das Öl in den Rohren war dickflüssig und roch nach Jauche. Und zwar so stark, daß mir schlecht wurde. Ich bin ja hart im nehmen, aber da mußte ich erstmal vor die Tür und Luft schnappen.
Der Lichtmaschinendeckel geht auch zum Verchromen.
Der Strator mit Elektrik, sowie die Ölleitung müßen demontiert werden.
Das Pulley wird demontiert und der Begrenzungsring auf der Rückseite muß auch ab, weil die Bäder den Ring sonst zerfressen würden. Bei der Nabe mit den Dämpfungsgummi´s müßen die Lager raus. Bei Uwe´s Nabe müßen die Gummi´s erneuert werden. Normal geht die Nabe schwer aus den Gummi´s. Bei Uwe´s nicht! Die Gummi´s sind verschlissen. Achtung: Die Schrauben des Begrenzungsringes sind eingeklebt und gehen sehr schwer raus. Benutzt eine Knarre mit Inbusaufsatz. Mit einem normalen Inbussschlüssel vergnappelt Ihr die Schrauben.
Das ist die Nabe mit den Dämpfungsgummi´s. Das Innenleben muß zum Verchromen raus. Die Stehbolzen theoretisch auch, aber ich lass sie drin. Sie sind auch eingeklebt und ich möchte die Gewinde bei der Demontage nicht beschädigen. Die Lager und der Simmerring müßen erneuert werden. Oben seht Ihr ( Abrieb ),wie die Gummi´s gearbeitet haben. Wenn die Nabe nicht verchromt werden kann, so soll sie dann wenigstens hochglanz - poliert werden.
So, das sind jetzt alle Teile, die zum Verchromen gehen. Die Zähne vom Pulley sollen nicht nochmal verchromt werden.
Viel ist nicht übrig geblieben! Ich bin am überlegen, ob ich sie nicht weiter zerlege, damit auch die letzten Bolzen entrostet und gefettet werden. Mal sehen, was Uwe sagt!
Auch die Felgenringe fangen langsam an zu rosten. Kann man aber noch beseitigen.
Uwe hat sich entschieden, auch gleich V2A Speichen einsetzen zu lassen, was nochmal mit 292,80 Euro zu buche schlägt. Damit dürften wir dann im vierstelligem Bereich angekommen sein. Ich möchte nochmal darauf hinweisen, daß wir keinen Arbeitslohn in Rechnung stellen. Wir machen das, weil es uns Spass macht und wir gerne schrauben. Wir bauen zusammen und zerlegen die Kisten nur. Für Teile und deren Weiterbearbeitung ist jeder Besitzer selbst verantwortlich. Wir übernehmen keine Garantie, versichern aber, daß die Arbeiten fachmännisch ausgeführt werden. Nun haben wir erstmal viel Zeit, bis die Teile wieder kommen. Ende März geht es weiter! Gruß Industriemeister Metall P. Uhl
 
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