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Mein Umbau oder warum ich ein Jahr mit dem Auto hinterherfuhr.

So fuhr Sie einst in voller Zier mit mir und vielen anderen, durch die Lande.

Ob nach Pullmann - City oder zur Zugspitze, durch den Odenwald oder den Thüringerwald, über die Höhen des Kaiserstuhles, zum Edersee oder nach Holland und Dänemark, nie streikte sie.

Doch es kam der Tag des Tisches des Stammes derer von und zu NORDWILDER und wir schrieben das Jahr 2004 und so begab ich mich auf den Weg entlang der Elbdeiche um mich wie so oft an Hamburgs " Treffpunkt " dem ZOLLENSPIEKER mit Nordwildern zutreffen, um dann gemütlich durchs alte Land und den Sachsenwald in Richtung Ahrensburg zu schraddeln.

Ob es nun an dieser runden Betonbegrenzung lag oder sogar ein mechanischer Kraftschluß vorlag oder das ich schlicht und ergreifend versunken in der Schönheit der Gegend mit der Sonne im Rücken und die Dicke vibrierend zwischen meinen Schenkel, einen Fehler begangen habe, das ....... tja .... diese Frage sorgte ein langes Jahr für Gesprächsstoff ..... und wie diese Geschichte ausgegangen ist, daß erfährt der geneigte Leser hier!

Lag es nun an ihm, daß meine Dicke so

oder so

oder so

und ich, der überhaupt nicht wußte, wie ihm Geschah so  aussah .... ..????????

Und so kam es, daß ich mit nem Arsch voll Prellungen, einem Vorderkantenbruch, des ich weiss nicht welchen Lendenwirbels, in das Unfall Krankenhaus Boberg eingeliefert wurde. Selbstverständlich sorgte ich natürlich noch vom Ort des Geschehens aus für den Abtransport meiner nun arg zerbeulten 2002 er Dicken schwarzen.

So informierte ich am Deich sitzend und rauchenderweise meinen Freund und Nachbarn Herwig und den Freund meiner Jüngsten über mein  Missgeschick. Die beiden wollten dafür sorgen, daß meine Dicke nach Hause gebracht werden würde.

Tja und dann informierte ich eigentlich erst meine Familie, die mich dann auch schon im Unfallkrankenhaus Boberg erwartete und mir die Ohren langzog.

Die mir am häufigsten gestellte Frage war, wie ist das geschehen, kannst du Dich an irgendetwas erinnern ??????

Nun Erinnern konnte ich mich an so manches, doch was mich am meisten beschäftigte, war die Frage was einen Menschen dazu bewegen muss während der Fahrt von seinem Motorrad abzusteigen?

Schon während des Krankenhausaufendhaltes wurde durch einen Sachverständigen meine Dicke begutachtet und grob vermessen. Lenker, Blinker, Spiegel, Armaturen, Tank, Sturzbügel, Front - und Heckfender haben was abbekommen, auch die Gabel stand etwas schief.

Was mich aber in meinen nun einzuschlagenden Weg bestätigte, waren diese beiden Bilder, 

die  mich dazu veranlassten den mehr als 12 Monate dauernden Rechtsweg eines Beweissicherungs - verfahrens zu beschreiten. so wie der Umstand, daß sich in meiner Dicken ein Getriebe aus der Rückrufaktion 03 befand.

Meine Rechtsanwältin prüfte, fasste den Sachverhalt, in für meine Advocard verständliche Worte, so daß diese nun die anfallenden Kosten, die auf mich zu kommen werden, bereit war zu übernehmen.

Teil 2

Nachdem nun meine Rechtsanwältin in Zusammenarbeit mit dem von mir beauftragten Sachverständigen das Beweissicherstellungserfahren eingeleitet hatte, stand meine 2002 er schwarze Dicke im Unfallzustand beim Sachverständigen unter Verschluß. Wohlgemerkt wir schreiben immer noch das Jahr 2004!

Kaufe ich mir nun was Kleines zur Überbrückung oder fahre ich / wir als Service Car hinterher. Ich habe mich für das Hinterherfahren entschieden, was sich im nach hinein als richtig erwies, aber dazu später. Man ist zwar dubai ....... aber es ist schon was anderes.

Langsam kamen die ersten Schäden an meiner Dicken ans Tageslicht und ich fing an als NORDWILDER bei E-Bay auf Teilejagd zu gehen. So ersteigerte ich mir ne Gabel einer Royalstar mit Luftfederung, Tank, Tacho, Front - und Heckfender und was noch alles so das Zeitliche gesegnet hatte. Nun konnten die langen Abende damit verbracht werden, die erworbenen Teile vorzubereiten und mir über das künftige Aussehen meiner zerknitterten Schwarzen, beim schleifen der Teile mein Kleinhirn zu zermartern. 

Rote Felgen, anderer Lenker, Tank ohne Tacho, Lampen lackieren in Mopedfarbe oder Weißwandreifen, Zündschloß verlegen, andere Bremsen und was so noch alles in meine Fantasie einschlich aber schauen wir mal. Mit diesen Bildern im Hinterkopf ging es durch die Hinterherfahrer Saison 2005.

War es nun das Tripple 05 Treffen, denn irgendwo stand immer ne Dicke an der es etwas zu bestaunen gab ,,,, was man ja auch an seiner ändern könnte .... gelle.

DÄNEMARK, Mc - Pom oder das Koppelfest oder die motorradlosen Besuche am Rastorfer Kreuz, all diese Ausfahrten mit den verschiedensten Typen zu den verschiedensten Treffen der Nordwilder Familie liesen nie einen Zweifel aufkommen, daß dieser Weg des hinterher fahren der falsche Weg war.

Es war zwar nicht ganz einfach, denn wie gerne würde Mann und Frau mit seinen eigenen Moped im Konvoi durch die schönsten Gegenden des Nordens schraddeln, anstatt mit dem Auto nur hinterher zu fahren. Aber wie gesagt geteiltes Leid , ist halbes Leid.

Auf einer der Ausfahrten entschloß ich mich meine Dicke, wenn ich sie dann mal wiederkriegen würde, in ihrer Grundform zu belassen und mich nur um das Ergonomische und um die Kleinigkeiten zu kümmern, die man schon machen kann, auch wenn das Moped noch nicht da ist. Teile die man auch an anderen Wilden anbringen kann. Sozusagen auf Vorrat arbeiten.

Ich weiß eigentlich schon gar nicht mehr, wann der erste Silberstreif am Horizont erschien und Bewegung in das bis dahin mehr als schleppend verlaufende Verfahren gekommen ist.

Halt Stopp, aber sicher, der erste Lichtblick war das Projekt " WERKSTATT " welches die SH - ler ins Leben gerufen haben. " sone bannich schnike lüdde Schruwerbude.." hier kann auch der ungeübte Wildstarfahrer unter fachkundiger Anleitung selbst Hand an seine Dicke legen. Und so wurde gehämmert, geschraubt und verputzt und jeder Nutzer brachte sich mit ein und so entstand ein ofengefeuertes Kleinod an dem man sich auch so traf und über das eine oder andere zu quatschen oder halt zu schrauben oder rumzufriemeln.

Das Jahr 2005 neigte sich dem Ende entgegen und die ersten Kostenvoranschläge wurden dem Gericht mitgeteilt und von seitens meiner Rechtschutzversicherung abgenickt. An einem trüben Novembertag war es dann soweit, meine Dicke sollte zum " Zahnarzt ". Ortstermin 14.12.05 in Hamburg * freu, freu, freu *.........

Teil 3

Tja, heute ist es nun also soweit. Der Tag, der Tage auf den wir/ich nun schon seit mehr als 400 Tage gewartet habe. Es ist einer dieser vielbeschriebenen Tage, wo man die Nacht vorher kein Auge zubekommt und man morgens wie gerädert aufwacht, aber egal.

Nun gut, das Wetter entsprach meiner Gemütslage, trübe, nass und diesig. Gestärkt durch einige Pott Kaffee fuhr ich zum Yamaha Zahnarzt in die Langenhorner Chaussee, wo meine Dicke auf ihre OP vorbereitet wurde.

Meine Gemütslage begann mit der sich nun am Himmel zeigenden Sonne stetig anzusteigen, zumal sich ein Regenbogen im Sonnenlicht zeigte und dieser mich ein Stück meines Weges begleitete.

Hier waren wir nun alle versammelt, der, der meiner Dicken das amtlich verordnete Implantat verpasste und die, die wissen wollten ob auch alles richtig gemacht worden war. So standen wir dann auch alle mit gemischten Gefühlen um den zum zerlegen vorbereiteten Motor herum. Nach einigen Schlägen mit einen für diese Branche üblichem Werkzeug sowie

akrobatischen Hebelansätzen und natürlich guten Worten lies sich dieser willig in zwei Hälften teilen und ermöglichte mir einen Einblick in das Herzstück unserer Dicken.

Bannich wuchtig dieses Eisenteil, wie es dort ölig glänzend auf seiner Achse ruht und drauf wartet wieder zum Leben erweckt zu werden, genau wie die anderen Baugruppen die nun das Tageslicht erblickten metallisch rein und frei von jeglichen metallischen Vergratungen keine Spur von Baktus und Karius. Schade.....


Aber was soll´s, dem einen fiel eine Zentnerlast von seinen Schultern und der andere überschlug in Gedanken schon mal seinen Kontostand..... aber wie sacht der Norddeutsche .... nicht lange schnacken Kopp in Nacken und los geid das ...

So, bis hier zeichnete nu meine Advocard die Verantwortung und alles was jetzt zu tun ist, liegt nun in meinen Händen. Gut das der Motot draußen auf der Werkbank zerlegt lag und der Rahmen schon so ziemlich nackig war, denn so konnte er direkt vom Zahnarztbesuch zum Kieferchirugen in Karlshöhe gebracht werden, wo dieser den Rahmen und einige Kleinteile wieder TÜV mäßig in Form brachten.

Ausgestattet mit den über Winter ersteigerten Ebay Teilen wurde die Dicke wieder in einen Zustand versetzt, der sie rollfähig machte und ihre wichtigsten Funktionen erhalten blieben.

So holten wir sie dann an einem sonnigen Samstag des Jahres 2005 aus der Klinik des Kieferchirugen und transportierten das Skelett einer schönen 2002 Schwarzen in die Werkstatt der WILDSTARFREUNDE - SH.

Hier wird sie nun unter fachlicher Anleitung zerlegt und auf neue Puschen gestellt. Bevor jedoch ans biken zu denken war, wurde all das, was verändert oder mit einer neuen Farbschicht versehen werden sollte, von dem technisch versierten Nordwilder Werkstatt Team begutachtet, demontiert, zerlegt und natürlich bei ner Tass Kaff ausdiskutiert.

Was allerdings ebenso wichtig war, war der technische Tisch an dem man sich meist Sonntags zur allerbesten Krüz Zeit traf um über solch profarme Dinge zu philosophieren wie z.B. was geht .... schon neun ... oder watt ... oder auch so unwichtige Dinge, wie, welche Felgengröße geht und welche nicht oder sollen Bremssättel rot bepulvert werden oder eben nur verchromt oder aber auch solch einfache schnöden Dinge wie z. B. wie erklärt man einem Erwachsenen wo oben und was unten ist oder wer trägt noch die Landesfarben von Hedwig Holzbein in seiner Landesfahne ???

Naja, wie auch immer, so schraubten wir mal mehr, mal weniger nun fast jeden Sonntag an der zum Skelett mutierten Wilden.

Doch nicht nur neue Puschen waren fällig, sondern auch einige Kleinigkeiten, die nun augenscheinlich wurden, mussten noch mit dem nötigen Spezialwerkzeugen geprüft und gerichtet werden.

Und so dengelten wir auf Blechen und Buchsen, erkundeten und verglichen unter höchsten körperlichen Einsatz, die Einbaulage so höhst wichtiger Teile wie Federbeine oder Kabelführungen,

zerlegten Bremsanlagen, um sie zu verschönern, schliffen an Zylindern um was einzupassen, wickelten Kabelbäume neu, um diese wieder verschwinden zulassen, trennten uns vom Tank um diesen bildgerecht wieder aufzubauen.

Tja, das war nu der Teil 3 und wie es weitergeht und was so alles geschehen kann, wenn man einwenig blauäugig an so nen Umbau rangeht erfahrt ihr hier im Teil 4.

Teil 4

...... nur mal so, zwischen diesen beiden Bildern liegen sechs Tage ........

...... und zwischen diesen beiden, ein Haufen Arbeit, ne Menge Fahrerei und einige Erfahrungen.

Also, um die Dinger so wieder hinzukriegen, sollte man tunlichst drauf achten, das man die Bremssättel nicht zu lange auf den Ofen liegen lässt, weil, wenn es anfängt zu stinken, ist meist ne Dichtung im Allerwertesten. Bei uns stank nur die Bremsflüssigkeit und wir

konnten sie rechtzeitig vom Herd nehmen. Die Bremskolben ließen sich nun leichter entfernen und die Dichtungen wurden sauber aus den Nuten entfernt. So gingen dann die Teile zum Verchromen.

Und so habe ich sie wieder bekommen. Außen schön chromig und dort wo es drauf ankommt, nämlich auf den Passflächen und den Lagerflächen war Nacharbeit in Heimarbeit angesagt. War von mir auch son büschn blauäugig, anzunehmen, daß der Verchromer von selbst drauf kommt, hätte ihn wohl doch drauf

hinweisen sollen, Aber egal, mit Dehmel und Bürsten wurden die Dinger wieder flott gemacht. Die Dichtigkeit der ganzen Bremsanlage werden wir später nach dem Einbau prüfen. Was man auf jedenfall beachten sollte, ist daß die Dichtungen mit äußerster Vorsicht behandelt werden müssen, denn die Gummidinger kann man mit Gold aufwiegen, so teuer sind sie.

Werkstätten geben ihnen bei artgerechter Hege und Pflege eine Lebenserwartung von 50.000 km und mehr. Ebenso solltet ihr die Bremsbuchsen und die Dichtungen immer eine nach der anderen demontieren und Buchsenweise lagern, daß erspart später lästiges Ausprobieren.

Nur gut das der Mensch lernfähig ist und so lief das beim Verpulvern der Teile schon ziemlich entspannter. Da sauber und sauber jeweils Auslegungssache ist, sollte man die Grundsätzlichkeiten, wie das entfernen von Öl, Fetten und Kunststoffteilen am heimischen Herd bereits erledigt haben, da das was ihr bepulvern wollt bis zu 200 Grad erhitzt wird. Die Entreinigung findet eh erst nach dem Anrauen der Oberfläche durch den

Fachbetrieb statt. Vor Ort wird dann nur noch die Farbauswahl getroffen und es werden die Teile und Flächen gekennzeichnet, die nicht bepulvert werden sollen. Abkleben mit hitzebeständigem

Baggeband machen die meisten lieber selber, damit es hinterher keine Scherereien gibt.

Tja und das worauf die Nabe steht ist mein Tank, nochn büschn bunt, aber das kommt auch noch. Aber um den dahin zukriegen, war einiges an handwerklichen Geschick, Basteleien, Rumfahrerei, Schweißversuchen und Einzelgesprächen von Nöten. Aber nun der Reihe nach. Das Verschließen der Dashboardmulde kann entweder durch ein Passstück aus Metall und anschließender Verzinnung geschehen, hat

den Vorteil, daß auch der Tank bepulvert werden kann oder man klebt ein Passstück mit Kunstharzkleber ein und verspachtelt das ganze dann formgerecht. Aber wie auch bei den anderen Teilen, ist auch hier ein Gespräch mit dem Lacker oder Airbrusher meist sehr hilfreich und es erspart euch viel Zeit, lästiges rumfahren und ein Haufen Kohle. Und wenn ich dann dies Teil wieder bekommen habe, sieht es bestimmt anders aus und ich werde es von unten noch versiegeln, damit hier kein Rost durch Kondenswasser entstehen kann.

Dem sachverständigen Leser wird beim Betrachten der Bilder aufgefallen sein, daß die Tankentlüftung der Formgebung zum Opfer gefallen ist. Wie ja auch jeder weiß, wird die 1100 er Daggy nur über den Tankverschluß belüftet und

ob ein Tankverschluss einer Dicken in den Tank einer schlanken 1100 er Daggy passt, daß kostet meist nur ein Telefonat unter Wildern, denn das passt. Wie man seiner Dicken noch mehr Luft zukommen lassen kann, dieses kleine Geheimnis ist unter diesen beiden Kunststoffpinökeln verborgen, ein 3 mm Bohrer ist hier sehr hilfreich. Wer allerdings glaubt, das das einzige Ventil am Ende des Entlüftungsschlauches sitzt der irrt, denn auch im Tankverschluss befindet sich ein Kugelventil. Also, Augen auf beim vorsichtigen öffnen des Tankverschlusses.

Wer annimmt, daß einer einen originalen Kabelbaum alleine durch einen Lenker gezwirbelt bekommt, der irrt gewaltig, denn auch hier gilt, vier Augen sehen mehr als zwei Augen, auch wenn wir

mittlerweile alle Brillenträger sind, kommen zwei ruhige helfende Hände gerade recht. Da ja bekanntlich alle Wege nach Rom führen, hat bestimmt jeder einen anderen Tipp auf Lager, das wichtigste jedoch ist, daß man vor dem Durchziehen der Kabel die späteren Scheuerstellen, meist an den Ein - und Auslässen, erkennt und dort die Kabel verstärkt. Dies ist hinterher mit Sicherheit nicht mehr möglich. Ebenso ist das rechtzeitige Besorgen von geeignetem Kabelmaterial zum Verlängern von Vorteil.

Und wenn man schon solche Sachen wie Kabelinnenverlegung macht, macht man ja auch meist neue Griffe an die Lenkerstange, gelle! Also, der Linke macht keine Probleme. Spiritus unter das Gummi gejagt, büschn gewartet, eine geraucht, ne Tasse Kaffee getrunken und ab war das Teil ... Null Problemo.

Am Gasgriff ebenso, abbauen ganz easy, aber nu kommt´s, wie den Gasgriff wieder auf die Hülse ziehen ?? Möglichkeit eins: Man nimmt gleich einen Griff mit Gaszugaufnahme ( GZA ). Möglichkeit zwei: Man steckt den Griff auf die GZA und wundert sich, daß das Griffstück kürzer ist, als die GZA. ( wenn du jetzt Kleber verwendet hast, kannst du dir gleich neue Griffe holen ) Möglichkeit drei: ( Hab ich auch so gemacht ! ) 1. Schritt: Länge der GZA ermittelt und für zulang befinden, richtig so! 2. Schritt: GZA gekürzt, richtiger Entschluß, aber aufpassen, denn wenn am Ende zuviel abgesägt wird, wird die hintere Hälfte instabil und durch das meistens härtere Material des Griffstückes nach innen gedrückt.

Nun versuch mal deinen Gasgriff auf den Lenker zu schieben, das geit nicht! Denn das neue Teil, läßt sich nun nicht mehr auf den Lenker schieben, denn da soll ja der neue Gasgriff schön gescheidig drauf laufen.

Aber wie auch bei den Bremssätteln hilft dir hier auch der Drehmehl weiter ........

Tja, langt eine - oder wieviel Oil verträgt er noch? Das steht im letzten Teil .....

 
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