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Es ist mal wieder soweit. Kennt Ihr das Gefühl auch, endlich anfangen zu wollen? Viele wollen unbedingt bis zum letzten Sonnenstrahl mit der Dicken rumcruisen, andere so wie ich können es gar nicht abwarten, die Dicke zu zerlegen und neues zu schaffen. Nun gut, fangen wir an.

Die " Red Gigant " von HM - deluxe war schon immer mein Traum und so soll meine Mopede irgendwann mal aussehen. Da ich aber das nötige Kleingeld nicht habe, muß ich jedes Jahr ein bisschen machen und hoffe, daß sie irgendwann mal so aussieht.


Plan A: Nachdem ich endlich die Teile für den Heckumbau zusammen hatte ( HM - deluxe wollte mir die Teile nicht zuschicken, da so ein Umbau nur  bei denen Vorort gemacht wird. So mußte ich einen befreundeten Teilehändler bitten, mir die Teile zu besorgen. ), überlegte ich mir, daß die Aktion eigentlich nur 4 Stunden dauern kann. Da der Heckfender nur für den Einmannbetrieb zugelassen ist, habe ich auch gleich einen Hilfsrahmen bestellt, damit ich auch Gepäck oder später vielleicht mal eine Sozia transportieren kann, wenn wir wieder auf Tour sind. Und mit den Hilfsrahmen kann man sie später auch wieder auf Zweimannbetrieb zulassen.

Hilfsrahmen
Heckfender Red Gigant lang
Alle Teile da, dann kann es ja losgehen.

Der Anfang ist einfach, den alten Sitz und den alten Heckfender demontieren.

Meine Dicke vor dem Umbau!
Sitz ab, Elektrik trennen.
So, jetzt kann der Heckfender runter.

Nun ist es wichtig alles, was Feuer fangen könnte abzudecken, da die Heckfenderhalterung ( der Bügel ) abgeflext werden muß. Also laßt uns anfangen!

Achtet bitte drauf, das Stuhlauflagen sehr schnell brennen. Nehmt was anderes! Nur mal so am Rande.
Das war das einfachste bei der Flexarbeit. Trotzdem, der Stahl ist sehr hart und stabil. Es langt nur noch nicht, um den Hilfsrahmen anzusetzen.
Da das Unterteil des Bügels wesentlich stabiler und gut verschweißt ist, müßt ihr den Bügel von hinten auch noch anflexen. Erst jetzt könnt ihr die Schweißnaht mit einer großen Rohrzange brechen.
Soweit so gut. Der Bügel ist ab. Jetzt muß der Hilfsrahmen angepasst werden.
Jetzt kann ich zum ersten Mal den Hilfsfender anpassen.
Das Blech störte noch.
Nun konnte ich den Hilfsrahmen profisorisch montieren und ausrichten.
So, nun konnte der Fender aufgelegt werden. Wie Ihr seht, sieht es wie ein Streetfight aus und nicht wie ein Cruiser. Der Sinn der ganzen Aktion war eigentlich, ein hamonisches Bild zu erzeugen.

Nach der genauen Begutachtung der Situation stellte ich fest, daß der Hilfsrahmen nicht an das untere Blech des Bügels, sondern an die Rückwand des Batteriefaches montiert wird. Dies ist aber aufwändiger. Das bedeutet, die Schwinge absenken oder demontieren, Batterie ausbauen etc.


Nun gut, Plan A war ein Schuß in den Ofen, aber davon lassen wir uns doch nicht ins Boxhorn jagen! Frisch ans Werk.

Mittlerweile hat sich nicht nur das Wetter, sondern auch meine Gesundheit zum Nachteil entwickelt. Regen bei um die 10 ° Grad und eine schöne fette Erkältung. Nah klasse! So, um jetzt weiterzumachen, mußte ich die Dicke aufbocken und für einen sicheren Stand sorgen.
Wie schon erwähnt, muß der Hilfsrahmen an die Rückwand des Batteriefaches montiert werden. Dazu bauen wir erstmal die Batterie aus.
Nach der Batterie, kommt das Batteriefach dran. Das ist nicht ganz so einfach, das da von der Vorderseite die Blackbox ( Zündbox ) dranhängt.
Hier ist das Batteriefach schon draußen. Um mehr Platz zu haben, habe ich die Elektrik unter dem linken Seitendeckel ( Halter Relais ) und das Sitzschloß gelöst. Das graue in der Mitte ist das Getriebe, wo die Blackbox oben drauf liegt.
Dieses Bild zeigt den Blick von der Seite, da wo eigentlich der linke Seitendeckel ist. Wie ihr seht hängen die ganzen Kabel mit Halter herunter. Das das Bild so dunkel ist, lag daran, daß eine fette Regenfront über mir stand.
Hier habe ich den Hilfsrahmen nochmal angehalten um zu sehen, was vom Bügel noch weggeflext werden mußte.
Zur Sicherheit, ob ich jetzt an der richtigen Seite bin, habe ich den Fender nochmal angehalten. Und siehe da, kein Vergleich zur ersten Aktion. Also können wir weiter machen.
In den Spalt zwischen Schwinge und Bügelresten, wird der neue Hilfsrahmen montiert.
Hier kann man das ein bisschen deutlicher sehen.
Ok, ein paar Teile muß man schon abbauen. Aber, da der Spalt groß genug ist, braucht man lediglich den Reifen mit SChutzverkleidungen etc. abzubauen. Die Schwinge kann drin bleiben.
Da der Hilfsrahmen immer noch nicht richtig passt, müßen auch die letzten Teile vom Bügel weichen.
Und noch ein Teil weg!
Das Blech vom Bügel mußte auch noch ein Stück gekürzt weerden.
Hier sind die Kanten schon ausgeschliffen und der Hilfsrahmen mit zwei Schrauben fixiert. Bevor Ihr bohrt, muß das Rad nochmal profisorisch montiert werden, da der Rahmen und die Schwinge assymetrisch sind. Nach dem Ausrichten kann der Hilfsrahmen montiert werden. Wenn Ihr die 4 Löcher durch die Batteriefachwand bohrt, achtet auf die Kabel, die dahinter verlaufen. Nicht das Ihr sie durchbohrt. Das wäre Übel.
Hier sind nun die vier Löcher an der Batteriefachwand gebohrt.
Nachdem alles gebohrt und abgeschliffen ist, könnt Ihr mit der Rostbekämpfung beginnen. Man will ja nicht, daß sie uns in ein, zwei Jahren unterm Arsch wegrostet.

Nachdem wir alles wieder schwarz lackiert haben, können wir uns wieder an den Zusammenbau machen.

Hier  ist der Hilfsrahmen jetzt fest verschraubt. Ihr solltet die Gelegenheit nutzten und gleich alle Teile reinigen, da man da später nicht mehr rankommt.
Wie Ihr seht wird das Batteriefach normalerweise hinten eingehängt. Das geht jetzt nicht mehr, weil der Hilfsrahmen jetzt vor den Schlitzen sitzt. Also ab damit!
Nochmal mit dem Messer nacharbeiten und gut ist es.
Ich habe die Blackbox ( Zündbox ) mal ausgebaut, damit ihr mal seht wie sie aussieht.
Und hier die Anschlüße der Zündbox.
Hier ist die Elektrik und die Batterie wieder eingebaut.
Ein weiteres Problem ist, daß die neuen Seitendeckel wesendlich schmaler sind. Da ich die Benzinpumpe und die Relais unter den rechten Seitendeckel habe, muß das auch noch verlegt werden.
Man könnte meinen, die Bilder wurden im Dunkeln gemacht. Ist aber nicht so. War einfach nur ein Scheißwetter! Blick auf die rechte Seite unter dem Seitendeckel.
Seitendeckel links montiert.
Seitendeckel rechts montiert.
Nun machen wir uns an den Tank!
Dash und Tankdeckel wurden demontiert. Das Schloß für den Sitz ist ja noch lose.
Tankcover schon gebrusht.
Wenn man einen Stretchtank haben will, gibt es drei Möglichkeiten. 1. Einen kompletten Tank bei Thunderbike kaufen. 2. Verlängerung und Flugzeugtankdeckel bei z.B. Pegasus Parts einschweißen lassen. oder 3. Halbschalen auch Stretchtankcover genannt verwenden.
Die Halbschalen montieren.
So, beide Schalen sind angepasst und können verschraubt werden. Der Tankverschluß hat nicht mehr verriegelt, sodaß man den Schlüssel nicht mehr rausbekommt. Da durch die Cover sich die Dicke des Tanks ändert, müßt Ihr die Schließbolzen der Verriegelung ungefähr 0,5 mm abfeilen. Dann schließt das Schloss auch wieder wie gewohnt.
So, der Tank ist wieder komplett! Ich hoffe, Morgen ist das Licht besser
So, jetzt mal bei gutem Wetter!
Seitendeckel rechts. Schließt oben nach Bearbeitung sauber ab.
Tankcover montiert.
Hat doch schon was, oder?
Heck aufgesetzt. Kleine Nacharbeitungen waren erforderlich.
Rund oder Flach ist hier die Frage! Ich habe mich für flach entschieden. Ich einfach komplizierter.
Ich habe einen 1,2 cm Teflonstreifen unter den Fender gelegt. Mit verschiedenen Unterlegstücken, läßt sich das Spaltmaß zwischen Reifen und Fender anpassen.
Günni konnt es nicht abwarten und mußte sie live sehen. Als Günni sich drauf setzte, ging der Fender 2 cm runter. Bei mir setzt er auf. Also muß ich verstellbare Laschen bauen, damit ich den Spalt variieren kann.
Trotzdem war Günni begeistert. Schön flach, gute Sitzposition.
Mit diesen Laschen aus 4 mm Alu ( werden später durch V2A Laschen ersetzt ) kann ich den Abstand zwischen Reifen und Fender individuell einstellen. Es ist ein Spaltmaß von 2 - 8 cm möglich. Als Grundeinstellung habe ich erstmal 6 cm eingestellt.
6 cm Spaltmaß!
Damit mir der Fender nicht an den Schrauben ausreisst, habe ich eine 20 x 5 cm Alu Platte als Stabilisator eingebaut.
Um den Fender später hoch belasten zu können, habe ich zusätzlich original Struts angebaut und die Kellermänner intigriert. Die Gummipuffer werden später durch verchromte Gelenke ersetzt. Sieht besser aus und man kann die Blinker in horizontaler Lage einstellen. Siehe Bild vom alten Fender.
Ich habe mir ein Messingblech zurecht gesägt und das Katzenauge daran befestigt. Das soll als Unterkonstruktion für das flache Rücklicht dienen. Schaun wir mal!
So, erstmal profisorisch montiert! Die Rundung der Fenders muß auch noch nachgearbeitet werden. Ist nicht symetrisch.
Stellt Euch das Ganze in schwarz vor! Dann sieht es doch gar nicht schlecht aus. Als letztes muß jetzt der Sitz angepaßt werden, bevor die Teile zum Lacker gehen. Den Sitz muß ich aber erst noch besorgen. Also Geduld! Ich informiere Euch, wenn es weiter geht.

So, der Sitz ist endlich da! Schlappe 245 Euronen hat er mich gekostet. Hoffentlich ist er auch so bequem wie der Alte. Also, schnell vermittelt und angeschraubt, schließlich liegen die Temperaturen schon weit unter Null und die Dicke soll endlich in die Werkstatt.

So, das war es erstmal. Es ist schweinekalt und der Werkstattausbau hat jetzt Vorrang.

So, geschafft. Die Werkstatt wurde in Rekordzeit fertig gestellt und für das Schrauben freigegeben. Nun macht es auch wieder Spass weiterzuarbeiten. Eine nach der anderen wurde jetzt eingelagert. Der Jahreswechsel kann kommen!

Mittlerweile haben wir März. Ihr fragt Euch, was ich die ganze Zeit gemacht habe? Nun, in den letzten 2 Monaten haben wir Bernd´s ( Hamburger Jung ) Moped komplett neu aufgebaut, da er einen schweren Unfall hatte. Den Bericht dazu, findet Ihr unter " Bernds Umbau ". Nun, Bernd´s Moped ist fast fertig, jetzt kann ich an meiner weiter machen, bevor ich Andy´s fertig machen muß. Ihr erinnert Euch an den Heckfender und das er assymetrisch war? Nun, da hab ich mich als nächstes ran gemacht.

Erstmal hab ich mir eine Schablone aus Pappe angefertigt um die Rundung anzugleichen. Danach konnte ich die Rundung abschleifen.
So, hier hab ich schon die Rungung abgeschliffen und ist kein Vergleich mehr zu vorher.
So sieht das schon ganz anders aus. Nun kann ich den Heckfender für das Lackieren vorbereiten. Eigentlich sollte er zum Brusher, aber da die Zeit nicht mehr langt, mal ich ihn über und lass ihn nächstes Jahr brushen.
Nachdem ich den Heckfender und die Seitendeckel entfettet und übergeschmiergelt habe, sprühte ich einen Grundierungslack auf um kleine Risse und Kratzer zu glätten. Ich weiß, ich bin kein Lacker, aber ich hab das nicht anders gelernt. Ich kann fast alles, nur Lackieren ist so eine Sache. Sollte ein Lacker aus Schleswig Holstein das lesen und die Hände über den Kopf zusammen schlagen, kann er mir gerne helfen. Ich bin auch gerne bereit eine kleine Ausbildung in Sachen Lackieren zu machen.
Noch ist er nass. Schei... obwohl ich soooo aufgepasst habe, haben sich 3 Lecknasen gebildet. Also trocknen lassen, die Nasen vorsichtig wegschmiergeln und nochmal überlackieren.
So, jetzt ist er fast trocken und kann überlackiert werden.
Den linken Seitendeckel hab ich noch nicht grundiert. Da hab ich mich vermessen und die Bohrung falsch gesetzt. Zum Glück, kommt das sehr selten vor! Ich werde in den nächsten Schritten das Loch dichtspachteln und schleife
So, hier habe ich das Loch mit Zweikomponenten Metallkleber dicht gespachtet. Damit es auf der Sichtseite glatt wird, klebte ich auf die Seite einen Streifen Panzertape.
Nachdem es 24 Stunden ausgehärtet ist, kann man es überschleifen und grundieren.
Jetzt ist der Deckel überlackiert und man sieht nichts mehr. Da ich hier nicht weiter machen kann, kümmer ich mich erstmal um die Teile, die schon grundiert und getrocknet sind.
NAchdem ich die Teile nochmal gereingigt habe, hab ich sie mit einem neuen Kunstharzlack überlackiert. Aber wie in einem schlechten Film, war nicht genug Druck auf der Düse, sodaß sie teilweile Tröpfchen versprühte und teilweise sind Fusseln zu sehen. Naja, jetzt warte ich erstmal bis Morgen und schau mir die Sache an, wenn sie trocken ist. Notfalls muß ich von vorne Anfangen.
Fortsetzung folgt!

Wie schon vermutet, mußte ich alles nochmal abschleifen und neu lackieren. Diesmal ließ ich den Ofen der Werkstatt aus, da ich davon ausgehe, daß durch die Thermik der Staub in Bewegung kam. Beim zweiten Versuch klappte es besser. Nachdem der Heckfender getrocknet war, hab ich Pneumatikschläuche als Kabelführung mit Silicon angeklebt. Damit habe ich schon gute Erfahrungen bei meinem alten Heckfender gemacht. Die Schläuche sind bombenfest, flexibel und trotzen dem Spritzwasser.

Zwei Stücke 12mm und 1 Stück 8 mm Festa Pneumatikschlauch. Hier habe ich schon die Kabel für das Rücklicht und die Blinker eingezogen.
Auf diesem Bild habe ich schon ein Chromkantenschutzgummi ( Polo 5 Euronen ) und das Rücklicht montiert.
Das ist der Untersteller, den ich unter das Rücklicht gebaut habe. Die Löcher sind zum Befestigen des Reflektors.
Hier ist das Rücklicht!
Fast fertig.
Guckst du!
 
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