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Alles über die Zündkerze!

Die Zündkerze
Nachdem Vergaser oder Einspritzanlage ein Kraftstoff- Luft-Gemisch produziert haben, das vom Kolben zunächst angesaugt und dann verdichtet wurde, muß es entzündet werden. Gar nicht so einfach, schließlich ist der Brennraum ein Hochsicherheitstrakt aus Metall: Die Ventile sind geschlossen, der Kolben hat fast seinen oberen Totpunkt erreicht - nichts geht mehr rein, nichts raus. Als das Auto fahren lernte, behalfen sich die Tüftler mit einem glühenden Rohr im Zylinderkopf, an dem sich das Gemisch mehr oder weniger zufällig entzündete. Doch bald erkannten die Kfz-Pioniere, wie wichtig die Zündung des Gemischs zu einem exakten Zeitpunkt ist. Und so gebührt der Firma Bosch die Ehre, 1902 den Hochspannungs- Magnetzünder und damit gleichzeitig die Zündkerze eingeführt zu haben. Der Trick: Elektrische Energie wird zu einem Stromstoß gebündelt, der die Verbrennung in Gang setzt. Wie aus zwölf Volt Batteriespannung 30 000 Volt Zündspannung werden, erfahren Sie allerdings erst nächste Woche. Denn in dieser Folge geht es darum, den Zündfunken in den Brennraum zu lotsen. Keine leichte Aufgabe, denn die Hochspannung würde lieber vorher ins Metall des Motors fließen, als zwischen den Elektroden der Zündkerze als Funken überzuspringen. Deshalb ist eine Zündkerze ein isolationstechnisches Kunstwerk, ein Verdienst des charakteristisch weißen Isolators. Bei Bosch besteht er aus Aluminiumoxid, wird im Sinterverfahren hergestellt. Das bedeutet, daß aus dem pulverförmigen Rohstoff unter hohem Druck und hoher Temperatur der Rohling gebacken wird. In seinem Inneren befinden sich am unteren Ende dieMittelelektrode,vonderder Funken überspringt, oben der Anschlußbolzen für den Kontakt zum Hochspannungskabel. Das Problem: Oben ist es kühl, im Brennraum hingegen bis zu 3000 Grad heiß. Trotzdem muß die Verbindung der leitenden Teile absolut gasdicht sein. Die Lösung: leitfähiges Spezialglas, das als Verbindung und als Dichtmittel wirkt. Bleibt nur noch das Problem, den Isolator mit seinem leitenden Innenleben dauerhaft ans Gehäuse zu fesseln - schließlich darf er bei Verbrennungsdrücken von bis zu 50 Bar nicht durch die Motorhaube schießen. Die Fertigung des Gehäuses ist weniger spannend: Es besteht aus Stahl, erhält durch Kaltpressen seine Form mit dem Sechskant für den Zündkerzenschlüssel. Die ein bis vier Masse-Elektroden aus Nickel oder einer Nickellegierung werden angeschweißt, das Gewinde zum Einschrauben in den Zylinderkopf wird gerollt. Zur Endmontage wird der Isolator ins Gehäuse gesteckt und der Kragen oberhalb des Sechskants ebenfalls durch Kaltverformung geschlossen. Wichtig ist die Einschnürung unterhalb des Sechskants: Sie wird zum Glühen gebracht, kurz angestaucht. Nach dem Abkühlen sitzt der Isolator bombenfest, die Kerze ist fertig zum Einschrauben.

Die Zündkerzenarten!
Quelle / Autoteile Unger
 
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