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Wildstartreffen 2007 vom 28.06 - 01.07.07 in Weiler bei Bingen.

Die Anreise!

Das Wildstartreffen 2007 stand an und alle freuten sich auf dieses Event, weil das letztjährige auf Mallorca abgehalten wurde und viele aus finanziellen und familiären Gründen nicht teilnehmen konnten. Da war die hohe Anmeldezahl nicht verwunderlich! Überraschender Weise, war bei diesem Treffen alles anders als bei anderen Treffen, die wir anfahren. Normalerweise schließen sich alle Nordwilder zu einem Konvoi zusammen und fahren gemeinsam runter. Dies sollte diesmal nicht so sein. Juwe fuhr mit einem Vorrauskommando ( Suse, Eggi und Sohn ) und der Dicken im Hänger schon am Dienstag runter und baute ein Pavillion auf, an dem er die Nordwilderfahne histe und das Terrain für die Nachfolgenden absteckte. Andere, wie Bodo, Dietrich und Franky fuhren am Donnerstag direkt runter, weil sie es zeitlich nicht anders schafften. Fred und Meike trafen sich Mittwoch erst mit uns in Bispingen, fuhren dann aber weiter zu Bekannten in der Nähe von Frankfurt um sich Donnerstag dann wieder bei uns einzufinden. Ralph führte die  MOKOKAIKALANUI Gruppe über Lippstadt zu unserem Treffpunkt in Haiger. Und wir fuhren Mittwoch schon los, um in Holzminden in einer Kaserne zu übernachten. Also, eine Menge Nordwilder auf deutschlands Strassen unterwegs!

Christan und Bernd arbeiteten mehre Routen aus, die uns zwar nicht schnell voran brachten, aber dafür alle Sehenswürdigkeiten auf der Strecke zeigten. Uns war klar, daß wir dies nicht an einem Tag schaffen konnten, deswegen hat Bernd für uns eine Unterkunftsmöglichkeit in einer Kaserne in Holzminden besorgt. Dafür und für die Routen, die sehr schön waren, wollte ich mich hier an dieser Stelle nochmal bei beiden bedanken.

Hier seht Ihr die 1. Etappe der Bernd / Christian Gruppe am Mittwoch.
Hier die 2. Etappe am Donnerstag.

Das Ralph die MOKOKAIKALANUI Gruppe führen sollte, erfuhren wir durch Zufall am Sonntag vor der Abreise beim Frühstücksbrunch in der Werkstatt, wo Christian und Bernd die Tour ausarbeiteten. Man beschloss, die letzten 130 Km bis Weiler gemeinsam zu fahren, und so verabredeten wir uns um 14:00 Uhr auf der ARAL Tankstelle in Haiger.

Als ich am Mittwoch um 5:00 Uhr aufstand, hätte ich mich am liebsten gleich wieder hingelegt. Sturm mit Windstärke 10 und Regen ohne Ende. Also, genau das Wetter, was man nicht haben wollte. Nützte aber nichts! Um 6:30 Uhr starteten Andy, Petra und ich in Kiel um Rüdiger und Carmen um 7:15 Uhr in Aalbek an der A 7 zu treffen. Hartmut mußte kurzfristig absagen, weil sein Chef den Urlaub gestrichen hatte. Um 8:00 Uhr waren wir mit den Anderen bei Max Bahr in Hamburg verabredet. Dort warteten Christian, Bernd u. Moni, Mathias u. Katrin, Günni, Jörn. Nach einem Kaffee machten wir uns auf den Weg, Didi und Gressy in Bispingen an der Ralf Schuhmacher Cartbahn abzuholen. Die Beiden waren nicht alleine, ein ganzes Empfangskommitee wartete dort auf uns. Neben Fred u. Meike, Thorsten u. Tina warteten dort auch Liebi und Maja auf uns, die uns aber leider nicht begleiteten. Nun waren wir komplett und der Spass konnte los gehen. Christian machte das Roadkäppchen und führte uns auf der A 7 Richtung Süden. Geplant war hinter Hannover Laazen auf die B 3 zu wechseln und den Rest über Land zu fahren. Auf Grund eines Navi Fehlers bogen wir aber zwei Ausfahrten zu früh ab. Wir versuchen jetzt über den Messeschnellweg wieder auf unsere Route zu kommen, als es plötzlich tierisch schepperte. Der Konvoi fuhr auf eine rote Ampel zu. Während die ersten schon standen, rollten die letzten noch aus. Günni betätigte nur leicht die Vorderradbremse und die Dicke schmierte sofort ab. Der Untergrund war spiegelglatt! Wir nehmen an, daß dort Öl oder Abrieb rumlag, auf jeden Fall, war die Dicke nicht mehr zu halten. Günni rutschte in das Heck von Didi, der gerade die Beine runter nehmen wollte. Durch den Bums bekam er wieder soviel Fahrt, daß er zwischen Bernd und mir zum liegen kam. Didi und Bernd hatten ihre Füße unter den Bikes eingeklemmt. Nachdem beide befreit waren, merkte Didi einen Schmerz im Knie, was er aber als nicht so schlimm abtat. Nachdem allen soweit nichts weiter passiert war, begutachteten wir die Schäden.

Günni´s Wilde: Der vordere linke Sturzbügel hatte das verbogene hochgeklappte Trittbrett und die verbogene Schaltwippe eingeklemmt. Nachdem wir den Sturzbügel rausgezogen hatten, konnte das Trittbrett und die Schaltwippe profisorisch gerichtet werden. Didi´s Wilde: Der Windabweiser vorne links war abgebrochen, der Blinker vorne links lose, der Heckfender eingedrückt, die Nummernschildplatte verbogen und das Rücklicht kaputt. Den Heckfender konnten wir wieder raus ziehen, das Rücklicht haben wir durch ein bei Polo gekauftes ersetzt. Bernd´s Wilde: Der Kofferträger hinten rechts, der untere Auspuff und der hintere rechte Sturzbügel waren verbogen. Uhle´s Wilde: Nur der Kellermann Blinker hinten links abgebrochen. Schnell mit Isolierband festgebunden. Nachdem wir die Kreuzung frei gemacht hatten, überlegten wir, ob es überhaupt noch Sinn machte weiter zu fahren. Sind aber zu dem Entschluß gekommen, erstmal die 80 Km nach Holzminden weiterzufahren und dort in Ruhe zu diskutieren.

Bernd sein Fuss schimmerte in den verschiedensten Farben und Schmerzen hatte er auch, aber beschloss weiter zu fahren. Bei Didi sah die Sache schon ganz anders aus. Sein Knie schmerzte immer schlimmer, sodaß der Sani in der Kaserne aufgesucht werden mußte. Er gab ihn Salben, Verbände und ein Kühlkissen. Dies half auch nur 2 Stunden. Nachdem Didi immer blasser wurde, Schüttelfrostanfälle bekam, brachte Petra, Didi ins Krankenhaus. Dort stellte man eine Außenbanddehnung fest, verpasste ihm Tabletten und Krücken und sprach ein Fahrverbot aus. Das hieß, für Didi war das Cruisen beendet. Da Didi aber mit wollte, mußte er am Donnerstag mit Petra weiterfahren. Die Dicke blieb gut bewacht in der Kaserne und sollte auf dem Rückweg vom ADAC abgeholt werden.

Auf den Schreck mußten wir erstmal einen heben, beschlossen aber, JETZT ERSTRECHT !!!! Didi ging es von Stunde zu Stunde besser und so konnten wir unsere Reise auch wieder geniessen. Die Schäden sind schnell behoben, wenn wir erst wieder Zuhause sind. So machte sich keiner einen Kopf drum. Nach vielen Jahren mal wieder in einer Kaserne zu schlafen ist auch schon komisch und für den einen oder anderen eine große Umstellung. Zum Beispiel mit dem Rauchen! Geraucht werden durfte nur an 3 Stellen auf dem Kasernengelände. Das hies, 3 Stockwerke runter, über die Strasse zu einer Raucherinsel. Die Unterkunft! Männer und Frauen getrennt in anderen Gebäudeflügeln und Sammelduschen. Betten selber beziehen. Schon witzig! Hat aber Spass gemacht. Vor allem Andy hatte sich gefreut. Bernd hatte extra ein Schnarcher -  und ein Nichtschnarcherzimmer vorbereitet, aber wenn man nicht zuhört ..... Naja, Andy hat sich ins Schnarcherzimmer einquatiert und hatte viel Spass in der Nacht. Grins!! Der Hammer war das Essen im allgemeinen. Das Essen Spitze, die Preise unschlagbar. Auch die Getränke..... 2 Erdinger und ein Köstritzer 0,5 Liter - 5 Euro zusammen. Nein, das hat Bernd super hinbekommen. Danke, alter Kanonenbootführer fünften Grades!!!

Nach einer langen feucht fröhlichen Nacht und einem sehr upolenten Frühstück machten wir uns um 8:00 Uhr auf dem Weg nach Haiger. Zu unserer Überraschung war es trocken und wir kamen gut voran. Durch die fantastische Landschaft, mit Sehenswürdigkeiten auf beiden Seiten der Strasse schafften wir es um 12:00 Uhr in Haiger zu sein. Jetzt hatten wir viel Zeit auf Ralph mit seiner Gruppe und den sich im Internet angemeldeten Wildern zu warten. Als erstes erschien Franky mit seiner Harley auf der Bildfläche. Danach erschienen 2 Wilder aus Unna, wobei der Wolf, Ringe in der Auspuffanlage hatte. Angeblich von uns! Wer hat denn seine Ringe verkauft? Wir haben bis jetzt 8 Paar Hülsen verkauft, aber keine Ringe! Wir nutzten die Zeit und gingen erstmal Essen. Als Jihaa mit seiner Gruppe um 14:00 Uhr nicht da war und er auch nicht auf die SMS antwortete, die wir ihm um 12:15 Uhr schickten, zogen wir uns an und fuhren weiter. Später erzählte Ralp uns, daß er um 14:06 Uhr an der Tanke war und das die Kassiererin ihm sagte, daß wir gerade weg waren. Obwohl wir durch den Konvoi nur langsam voran kamen, es nur noch einen Weg nach Weiler gab und wir jede Menge Pause gemacht hatten, schaffte Ralph es nicht zu uns aufzuschliessen und kam eine halb Stunde nach uns an.

Das Treffen!

Auf dem Gelände angekommen, machten wir uns gleich an die Arbeit unsere Zeltstadt mit Marktplatz, Wacholder - und Schnapsdrosselgasse aufzubauen. Dies erwies sich als nicht ganz so einfach. Der Wind frischte auf und so war es nicht möglich sein Zelt alleine aufzubauen. Zum Glück waren schon reichlich Wilder vor Ort, die mit Hand anlegten. Danke nochmal dafür, alleine hätt ich das nicht geschafft. Obwohl für uns eine Parkfläche reserviert war, haben wir das Angebot nicht angenommen und uns lieber auf dem ganzen Parkgelände verteilt, nachdem wir hörten, daß Unmut darüber gestand, daß extra für uns ein Gelände abgesperrt wurde. Trotzdem, danke für die Mühe des Orga Teams. Jetzt, wo alles aufgebaut war, konnte die Party abgehen. Und dies taten wir auch!!!! Es war wie ein Klassentreffen. Nicht nur, daß man Nordwilder an jeder Ecke traf, die man lange nicht gesehen hatte, nein, auch liebgewonnene Freunde, die wir auf den vergangenen Wildstartreffen kennen gelernt hatten, begrüßten uns mit offenen Armen. Man konnte sagen: " ENDLICH ZUHAUSE BEI FREUNDEN ". Für Gressy war es ein besonderer Augenblick. Nach 2 Jahren ohne Wildstar merkte man sofort, daß das ihm gefehlt hatte und er genoss es in vollen Zügen und er war überwältigt von der Szenerie. Es gab 2 Fragen, die uns das ganze Treffen lang begleiteten. Die erste war: Was ist mit der DVD vom Treffen 050505 ? und wann macht ihr das Nächste? Als erstes entschuldigten wir uns dafür bei allen, daß es mit der DVD nicht geklappt hat und versprachen sie 2009 fertig zu haben. Das war aber nicht unser Problem, sondern, wollen wir nochmal ein so gewaltiges Treffen organisieren? Schaffen wir das? Der Witz war, daß viele Helfer vom Treffen 050505 vor Ort waren und so konnte man direkt Kontakt aufnehmen. Man einigte sich und sagte: JOOOHHH, wir packen das!!! Das war geklärt! Nun ging es um das Jahr. Carsten hatte vollmundig auf unserem Treffen verkündet, daß wir ein Treffen 090909 machen, was aber nicht geht, weil es mitten in der Woche ist. Gleichzeitig hörten wir, daß Joachim irgendeswas in 2009 plante, also mußte ein Meeting her, damit sich keine Überschneidungen ergaben. Alle großen Wildstarorganisationen aus Deutschland waren vertreten, so war es nicht weiter schwer, je einen Vertreter dazu zu holen und die Sache durchzusprechen. Unsere neuen Wilder aus Berlin / Brandenburg überlegten, ob sie schon soweit sind, ein Treffen 2009 durchzuführen. Nach einer Bedenkzeit, entschieden sie sich das Treffen 2010 auszurichten und so war der Weg frei, unser Versprechen einzulösen. Das heißt: Wildstartreffen 2008 im Harz mit Malle Andy und seinen Freunden, 2009 wir und 2010 die Berlin / Brandenburger. BERLIN, BERLIN, WIR FAHREN NACH BERLIN !!!!

Paul, Big D und Natzer haben mit ihrem kleinen Team großes geleistet. Jeder, der an so einer Planung je beteidigt war, weiß was das an Zeit und Anstrengungen kostet. Haben sie fein hinbekommen!!! Danke !!!! Man nehme nur alleine die Genehmigungen, die man braucht, eine Ausfahrt durchzuführen, ein Treffen in einem Naturschutzgebiet durchzuführen, die Anwohner mit einzubinden, super Live Bands zu ordern und alle Auflagen zu erfüllen. Das ist kein Zuckerschlecken!!!! Trotzdem haben sie sich durchgewühlt und ein feines Treffen auf die Beine gestellt. Ich glaube ich kann im Namen aller Nordwilder sprechen: MACHT ES NOCHMAL UND WIR KOMMEN GARANTIERT WIEDER !!!! Das ist eine Androhung!!! Grins

Was mir noch auffiel, war das Joachim an diesem Wochenende sehr zufrieden war und immer mit einem Lächeln übers Gelände lief, wenn er die vielen, vielen Wilder mit ihren tollen Wilden sah. Sicherlich wird er sich Gedanken gemacht haben, wie alles begann und was daraus wurde. Nach Wolle Petri: SO EIN WAHNSINN .......

Die Rückreise

Hochzufrieden und völlig erschöpft machten wir uns auf den Weg nach Hause. Wir ließen es ganz langsam ausklingen. Zu erwähnen wäre noch, daß mir auf dem Rückweg 40 Km hinter Weiler der Kupplungszug in den Kurven riss und wir eine Tanke mit Werkstatt anliefen. Da wir ja schon Erfahrung damit haben, Buddha´s Kupplung, letztes Jahr vom Edersee zurück oder Ingolfs, bei uns im Norden, hatte ich extra einen kompletten Zug in meiner Tasche. Blöde war nur, daß Petra direkt nach Kiel fuhr und ihr Handy aus hatte. So mußten wir doch wieder auf das gute alte Reparaturset von Louis zurückgreifen, welches Christian und Bernd mit hatten. So, das wars erstmal. In den Anhängen findet Ihr die Bilder vom Treffen.

 
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