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Die Spectacula, das neueste Projekt von Thunderbike!

Design Showbike: Spectacula

Es steckt eine Menge Entwicklungsarbeit für Detaillösungen und ausgeklügelte Effekte
in einem echten Show-Winner. Wir begleiteten den aktuellen Aufbau von Thunderbike


Am 18. März 2006 erblickte die Spectacula – pünktlich zur Eröffnung der Harley-Vertragshändlerschaft – bei Thunderbike das Licht der Fotografen. Nur zehn Tage später gewann sie in Mainz den European Championship of Custombike Building. Aber nicht nur die fachkundige Jury, auch die Wahl der Besucher hob die Spectacula ganz nach oben auf den Thron. Also Erfolg auf ganzer Linie. Wobei dieses Bike an die Ausstellungstücke auf Messen erinnert, die zu Schauzwecken zusammen gesteckt werden und dann funktionslos den Betrachtern gegenüber stehen. Deshalb werden die nicht sichtbaren Funktionskomponenten schnell damit abgetan, daß sie – es ist ja nun mal ein Showbike – einfach weggelassen wurden. Nicht aber in diesem Fall. Außer Blinkern ist alles dran und funktioniert auch! Um zu ergründen, welche Arbeit für einen solchen Show-Winner nötig ist, haben wir bei Thunderbike hinter die Kulissen geschaut, und uns über den Werdegang und einige technischen Feinheiten aufklären lassen.

Papier ist geduldig
Der Entwurf entstand, wie fast immer, auf Papier. In diesem Fall im Maßstab Eins zu Eins. Anhand dieses Tieffliegers stellte Werkstattmann Michael aus diversen Einzelstücken den Rahmen her. Immer wieder mußte er hierzu Rohre biegen und der vorgesehenen Bestimmung entsprechend einpassen. Zunächst wurden alle Verbindungen nur geheftet, also nicht durchgeschweißt, um die Verbindungen für mögliche Änderungen schneller wieder lösen zu können. Auch der Heckfender wurde mit etwas Übergröße bereits ins Heck eingefügt, wobei sich das Rad noch in einer Hilfshalterung hinter dem Rahmen platzierte. Für die Freiheit des Hinterrades sollte ein Reibrollenantrieb sorgen. Im Prinzip eine ganz alte Angelegenheit, die bei Fahrrädern schon 1927 verbaut wurde. Aber das hat mit der hier entwickelten Version nicht wirklich viel gemeinsam. Michael und Herbert haben sich die Gehirnwindungen verbogen, um das Prinzip auch mit schwingendem Heck funktionieren zu lassen. Daß die Antriebsrolle in der Schwinge sitzen muß, ist klar, aber dazwischen mußte ein Getriebe konzipiert werden. Anhand des vorhandenen Raumangebotes hat Herbert die Übersetzung von Primär nach Sekundär, auf die Zwischenwelle und über ein Umlenkgetriebe auf die Antriebsrolle exakt ausgerechnet. Wäre die Antriebsrolle direkt nach dem Sekundärantrieb gekommen, würde das Rad rückwärts laufen. Es ist wie bei den Zahnrädern, ein Folgerad dreht sich daher immer in umgekehrter Richtung weiter. Nach Abschluß dieser Komponente erhielten die Rahmenteile ihr schweißerisches Finish. Mit dünnen Stangen legte Michael die geschwungenen Formen fest und füllte die Zwischenräume mit glättenden und stabilisierenden Metallblechen.
tief ein- und ausatmen.

Der Lohn für harte Arbeit!

Am 26. März sind wir mit unserem wohl “geilstem” Showbike, die Spectacula, in Mainz
“Custom Bike Builder”-Europameister und “Public Choice Award”-Gewinner geworden.
An der AMD Pro-Show in der Phoenix-Halle nahmen 127 Custombikes vieler
namhafter Bike Builder aus 19 Ländern teil.

Mit dem Gewinn der Europameisterschaft haben wir uns für die Teilnahme
an der Weltmeisterschaft in Sturgis/USA im August 2006 qualifiziert
und den Sprung über den Teich geschafft.

Auf der offiziellen AMD-Website sind seit kurzem die Resultate
der Europameisterschaft 2006 online, mit allen Platzierungen und Teilnehmern.
www.amdproshow.de

Die Preisverleihung

Die Bauzeit der „Spectacula“ betrug 5 Monate, die Gesamtentwicklungszeit
sogar über 1 Jahr. Die Entwicklung und Herstellung aller Bauteile sowie sämtliche
Karosseriarbeiten wurden ausschließlich von unserem Team durchgeführt.

Die Bedienelemente wie Gas, Kupplung, Bremse, Schaltung, Luftfederung etc. sind
miteinander so kombiniert, dass wir sie nicht sichtbar in Gabel und Rahmen integrieren
konnten. So entstand ein „supercleaner“ Gesamteindruck der weder durch Schrauben,
Kabel oder Leitungen vom Design ablenkt und bewusst der Eindruck entsteht,
dass es sich um eine unfahrbare Studie handelt.

Angetrieben und gebremst wird die „Spectacula“ über einen ebenso unsichtbaren Reibrollenantrieb.
Durch eine Luftfederung vorne und hinten lässt sich das Bike zum Fahren anheben.
Der Lackaufbau ist 28 Schichten stark und durchsetzt mit verschiedengroßen
Metallpigmenten. Alle Streifen sind handliniert (Pinstriping).

Der Aufbau in Bildern !

Die Präsentation!

Fazit: Ein sicherlich geiler Umbau und für Thunderbike sehr werbewirksam und in Deutschland und Europa einmalig. Aber auch nur da! Wenn Ihr in dieser Gallerie mal ein paar Bikes zurück geht, findet Ihr ein Bike aus den USA, was genau so aussieht und das haben wir Euch schon im Herbst letzten Jahres vorgestellt. Gruß WSH

 
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