Home
Forum!
News / Aktuell
Termine
Wir über uns
Nordwilder on Tour 1 / Videos
Nordwilder on Tour 2 / Videos
Ehrenmitglieder
Werkstatt 2008
Werkstatt 2007
Werkstatt 2006
Stammtische
Wildstar XV 1600
Cruiser Modelle
XV 1900 Roadliner 2006
Eure Meinung!
Info´s
Bilder / Andere Wilder
Custom Bikes / Hard Attack
Rocket 3
Twintrax Power Plus
Batpod
Harley Windshield
Skeleton Bike
Nehme - Sis
Excalibur
Gen Rye Conceptbike 2005
XV 1600 Baron SS
Spectacula
XV 1800 Sport
Phantom
Voodoo / Wayne
Kreuzfeuer
XV 1600 Bobber
Freestyle Over Orange Serie
Freestyle Over Black Serie
No Excess Serie
Down Under Serie
HD Dragstyle
Weit. Thunderbike Umbauten
Grundmodell
Blacksam
Devils Tagerin
Pearl Habour
Smoker
Dark Dazzle
Wotan
Satan´s Soul
Punisher
XV 1700 Warrior
XV 1600 Wild Warrior
Nummer 7
Phantom
Coverwilde
Very Cool
05 Drop Dead
Kick Ass
Exelsior
Redneck Chopper
Big Bear Chopper
The War Lord
The Saviour
Rolin 7s Dropseat One of a Kind
Redrum
Indian
Esox Lucius
Studien und Prototypen
Portraits
Tech. Tips
Diesel Technik allg.
Die Auspuffanlagen
Bilder / Berichte
Custombike 2007
Dänemark 2007
Wildstar Treffen Loreley 2007
Nordnordwilder Treffen 2006
Edersee Tour 2006
Custombike Messe 2006
Bastelecke
Geschichten
Bikes and Babes
Links
Wichtige Adressen
Kuriositäten
Gästebuch High Speed
Gästebuch Low PC
Impressum
 


Die " Dark Dazzle " ist eine Wilde von unserem dänischen Freund Jórgen Larsen. Er hat in kürzester Zeit ein wunderschönes Custombike auf die Strasse gestellt, was unbedingt hier vorgestellt werden muß. Jórgen illustriet Seine Umbauschritte selbst und hat eine Menge geiler Fotos gemacht, die Anregungen zum selber machen geben. Hinweis zum Lenker! Wer keine Erfahrungen oder die entsprechende Qualifikation für Metallbau nicht hat, sollte diese Arbeit lieber den Profis überlassen, denn ein abgebrochener Lenker aufgrund von schlampiger Arbeit führt während der Fahrt unweigerlich zu schweren Unfällen mit ungeahnten Folgen.


Hier noch das Original, die 99 er Wild Star XV 1600 in schwarz!

So, nun geit dat los. Als erstes war der Lenker dran. Jórgen hat sich die Lenkerteile aus ( 33,7 mm Durchmesser ) V2A Rohr zugeschnitten.

Dazu braucht man schon eine Menge Erfahrung, im Umgang mit Metall, Rohren und Schweiß - gerät.
Zu sehen ist, dass er die Löcher für die Elektrik, Hydraulik und Züge schon gebohrt hat, weil er später nicht mehr heran kommt, wenn die Teile verschweißt sind.
Der Lenker wird angepaßt und fixiert.
Wichtig ist, darauf zu achten, dass Ihr fertige polierte, verchromt oder lackierte Teile abdeckt, damit sie nicht beschädigt werden. Wäre doch echt schade, wenn man sich doppelte Arbeit macht, oder?
Hier seht Ihr, dass fertige Ergebnis. Na, da hat er aber sicherlich ein paar Stunden aufwändige Polierarbeit hinter sich. Erstklassige Arbeit, sauber verarbeitet!

Hochachtung
Hier seht Ihr den Flüßigkeits - behälter der Handbremse am Lenker und die Durchführung der Stahlflex  bremsleitung durch den Lenker.
Achtet auf den Winkel des Behälters beim Anbau, da gibt es spezielle Vorschriften bei der Eintragung und achtet darauf, dass die Bohrungen für die Durchführung der Bremsleitungen sauber entgratet sind, damit Ihr Euch die Leitungen nicht durchscheuert.
Hier seht Ihr, wie Jórgen das Problem der gleichmäßigen Bremsverteilung gelöst hat. Das Bild zeigt die Unterseite der unteren Gabelbrücke. Original ist da ein Winkelstück montiert, von dem eine Doppelbremslei- tung zu den Bremssätteln geht. Oft, habt
Ihr es auch, wenn Ihr Stahlflexleitungen nachrüstet, das dann eine Doppelhohlschraube zum Einsatz kommt. Diese Art erfüllt aber auch den Zweck der gleichmäßigen Bremskraftverteilung. Gut Idee !!!
Wenn man schon alles hochglanz - poliert hat, dürfen natürlich die Bremssättel nicht fehlen. Sieht geil aus!
Nun kommt die wahrscheinlich nervigste Arbeit. Das einfrickeln der Elektrik in den Lenker und die Kontrolle der Funktion.
Die Griffe hat er sich aus V2A Vollmaterial selbst gedreht und gefräst.


Wenn man schon einen originalen Fender liegen hat, warum sollte man ihn nicht auch gleich benutzen. Also, die neue Form aufmalen und mit einer Stichsäg aussägen. Danach schön entgraten und wollahh, ist der neue Fender fertig. Das er neu lackiert werden muß, versteht sich ja wohl von selbst, oder? Ein ähnliches Modell, mit dem Namen Wild Ernie gibt es übrigens auch von HM - deluxe für um die 118 Euronen aus GFK Material.
Hier seht Ihr die Maßlinien, um eine gleichmäßige Symetrie zu erlangen. Das ist wichtig um später ein einwandfreies optisches Bild zu ergeben. Also, arbeitet langsam und sauber.


Hier seht Ihr, den Heckfender im Aufbau. Die Struts sind auch schon fertig! Schade, dass Jórgen nicht mehr Bilder von der Herstellung und der Berechnung des Fenders gemacht hat.

P.S. Hier hat Joachim das Schlitzohr den Link von  www.Wildstar-fan.de eingefrickelt.
Hier paßt er gerade die Halterung für das hintere, abnehmbare Sitzkissen an.
Da er sowieso gerade am anbraten ist, wird auch gleich der Tank geändert. Statt einem bekommt sie zwei Einfüllstutzen. Und diese sind auch noch versenkt. Achtung!! Auch diese Arbeit ist nix für Laien, da eine erhohte Explosionsgefahr besteht.
Ich hab schon von den urigsten Methoden gehört, mit was man einen Tank füllt, damit man Ihn schweißen kann. Die allerschärfsten waren Rasier - und Füllschaum. Den Rasierschaum, hatten Sie nach einer Woche noch nicht vollständig wieder raus und den Füllschaum, naja Ihr könnt Euch ja schon denken .....

Desweiteren seht Ihr auf dem Bild die Tankverlängerung um einen Stretchtank zu bauen. Das Teil wird nur sauber unten aufgesteckt und anständig verschweißt. Danach ist verzinnen und schleifen angesagt.
Das meinte ich! Eine saubere Vorarbeit ist alles. Auf dem Bild seht Ihr den Tank umgedreht.
Hier seht Ihr die 2mm starke Grundplatte, des neuen Sitzkissens. Die Platte ist der neuen Form angepasst und wurde mit 7 Gummis aufgesetzt. Die Platte wird später mit Schaumstoff und Leder bezogen.


Jórgen hat sich für eine doppelwandige Auspuffanlage entschieden. Das heißt, das zwei Rohre in einander gesteckt sind. Siehe Foto! Dort sehr Ihr das Innen - , und das Außenrohr. Und wenn die Maßangaben auf der Unterlage stimmen, hat er für das Innenrohr einen
Außendurchmesser von 67 mm und für das Außenrohr einen Außendurchmesser von 72 mm gewählt. Die Umwicklung auf dem Innerrohr dient erstens um den Abstand beim Schweißen zu halten ( damit das Rohr nicht anliegt ) und zweitens als Vibrationsschutz, damit die Rohre nicht gegeneinander kommen und so ein Klingelgeräusch erzeugen. ( aber nur, wenn das Material hitzebeständig ist, sonst brennt es weg ). Eine doppelwandige Anlage verwendet man, um ein farbliches anlaufen der Rohr zu verhindern.
Vor dem endgültigem schweißen wird die Anlage nochmals angepasst. Auf dem Bild ist sie nur geheftet. Nach der Fertigstellung ist wieder stundenlanges schleifen und polieren angesagt.
Vor dem endgültigem zusammenbraten ist ein Soundcheck sinnvoll.Nicht das sie sich nachher wie eine Coladose oder wie ein VW Käfer anhört. Zu diesem Zeitpunkt kann man alles noch ändern, nach dem schweißen ist es zu spät.


Wie alles, ist auch das hintere Pulley hochglanz - poliert. Desweiteren hat Jórgen Edelstahl Hutmuttern für die Befestigung genommen. Sehr schick.
Hier seht Ihr das vordere Pulley und die Abdeckung. So wie es aussieht, ist die Abdeckung und der Spannring aus V2A.
Hier seht Ihr die original Bereifung und unten die Neue.
Sind das Unterschiede?
Hier seht Ihr nochmal alle geänderten Teile. Nun muß Sie nur noch zusammen gebaut werden.
Hier seht Ihr das traumhafte Endergebnis. Ich muß Jórgen loben, e hat eine sehr gute und saubere Arbeit abgeliefert.


Eine unkenntlich Machung des Nummernschildes hat nur dann Sinn, wenn auf allen Fotos das Nummerschild bearbeitet wurde. Siehe Bild ganz oben!
 
  Top